{"id":1173,"date":"2019-09-09T12:32:49","date_gmt":"2019-09-09T12:32:49","guid":{"rendered":"http:\/\/krain.de\/?page_id=1173"},"modified":"2019-09-09T12:45:33","modified_gmt":"2019-09-09T12:45:33","slug":"1173-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/krain.de\/?page_id=1173","title":{"rendered":"Interview mit Carsten Kuhr"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\">Original: <a href=\"http:\/\/www.phantastiknews.de\/joomla\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=4605:im-gespraech-mit-guido-krain&amp;catid=43:interviews&amp;Itemid=63\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Phantastik-News.de<\/a><br \/>\nInterview von Carsten Kuhr<\/p>\n<p><strong>Guido Krain, Autor von Romanen wie \u201eElfenmond\u201c und \u201eCvon\u201c, gibt in diesem Jahr wieder Gas. Unser Mitarbeiter Carsten Kuhr hat sich mit ihm \u00fcber geplante Projekte &#8211; Romane und Storys &#8211; unterhalten, die unter anderem bei Fabylon erscheinen werden.<\/strong><\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Hallo Guido. Vor mehr als 10 Jahren haben wir anl\u00e4sslich Deines Deb\u00fcts als Romanautor (\u201eElfenmond\u201c) ein erstes Interview f\u00fcr Phantastik-News.de gef\u00fchrt, danach wurde es um Dich ein wenig ruhiger. Was hast Du in der Zwischenzeit gemacht, warum hat man so wenig von Dir gelesen?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Im Wesentlichen hatte ich einfach ein erhebliches Zeitproblem. W\u00e4hrend ich \u201eElfenmond\u201c, \u201eCvon\u201c und \u201eSuccubus\u201c schrieb, hatte ich nebenher einen ganz gew\u00f6hnlichen Job als Schreiberling. Danach \u00fcbernahm ich jedoch f\u00fcr ein paar Jahre die Leitung einer Materndienstredaktion. Gleich im Anschluss wurde ich mit einer sehr anspruchsvollen Projektentwicklung betraut, die mir ebenfalls keinerlei Zeit f\u00fcr anderes lie\u00df. Die Arbeit an meinen Storys hat mir in dieser Zeit sehr gefehlt. Zudem f\u00fchlte ich mich meinen Lesern gegen\u00fcber auch in der Pflicht: Immerhin war \u201eCvon\u201c nur der erste Teil eines l\u00e4ngeren Zyklus\u2019. So war ich sehr froh, den zweiten Teil \u2013 \u201eTia-Lhor\u201c &#8211; im Sommer 2010 endlich zu \u201eliefern\u201c und damit den ersten Teil des Zyklus\u2019 abzuschlie\u00dfen. Allgemein habe ich meinen beruflichen Fokus jetzt mehr auf den Belletristik-Sektor verlegt, sodass ich jetzt in dieser Hinsicht um Einiges produktiver werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Ist es Deiner Meinung nach schwierig, in einem Kleinverlag B\u00fccher an den Leser zu bringen? Wird sich das durch die momentan boomenden eBooks \u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Nat\u00fcrlich haben es Kleinverlage schwer. Sie verf\u00fcgen nicht \u00fcber das Werbebudget der Gro\u00dfverlage und k\u00f6nnen auch nicht mit deren niedrigen Produktionskosten mithalten. Zudem fehlen die kleinen Verlage auch in den Auslagen der Buchh\u00e4ndler. Der wichtigste Vertriebs- und Werbekanal der Kleinverlage ist deshalb das Internet. Die eBooks werden die Probleme der Verlagsbranche und ganz besonders der Kleinverlage meiner Meinung nach eher versch\u00e4rfen. Denn die Masse der eBooks wird \u00fcber zwei bis drei zentrale Anbieter verkauft. Diese Anbieter werden immer mehr zu Mediengiganten, die dem Rest der Branche ihre Bedingungen diktieren &#8211; bei Apple ist diese Entwicklung schon jetzt in erschreckendem Ma\u00dfe eingetreten. Die \u00fcber den App-Store verkauften Zeitschriften wurden in der Vergangenheit nach den Moralvorstellungen von Apple zensiert. Doch selbst ohne echte Zensur liegt es im Ermessen des jeweiligen Portals, wie gut sich ein Titel verkauft. Bei mehreren Millionen Besuchern muss ein Buch nur prominent genug angezeigt werden, um ein Erfolg zu werden. Je wichtiger der eBook-Markt wird, umso mehr werden die Portale das Verh\u00e4ltnis zu den Verlagen bestimmen k\u00f6nnen. Die Margen der Verlage werden immer kleiner werden und nur die Gro\u00dfverlage werden mit diesen Minimargen \u00fcberleben k\u00f6nnen. Da die Verlage aber weniger verdienen, werden auch die Verdienstm\u00f6glichkeiten der Autoren noch weiter zusammenschrumpfen. So wird es noch weniger Autoren geben, die allein von ihren B\u00fcchern leben k\u00f6nnen. Diejenigen, die das Produkt schaffen und diejenigen, die das Produkt finanzieren, bekommen also ein immer kleineres St\u00fcck vom Kuchen. Ich halte diese Entwicklung f\u00fcr sehr bedenklich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Im letzten Jahr bist Du als Autor wieder mehr in Erscheinung getreten. In den von Alisha Bionda herausgegebenen Anthologien fanden Deine Geschichten Aufnahme, einen Roman hast Du innerhalb der Reihe \u201eARS AMORIS\u201c (Fabylon) ver\u00f6ffentlicht. Lass uns zun\u00e4chst auf die Kurzgeschichten zu sprechen kommen &#8211; wie ist das f\u00fcr Dich als Autor, gehst Du handwerklich anders an k\u00fcrzere Texte heran, wie an einen Roman? Was sind Deiner Meinung nach die Vorz\u00fcge und St\u00e4rken von Erz\u00e4hlungen, was ihre Nachteile?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Das ist ganz unterschiedlich und h\u00e4ngt von der L\u00e4nge und dem Hintergrund der Geschichte ab. F\u00fcr eine gew\u00f6hnliche Kurzgeschichte muss ich nur den Plot im Kopf haben und kann diesen dann zu Papier bringen. Ab einer gewissen L\u00e4nge ist es dann aber schon sinnvoll, sein Plotger\u00fcst und wichtige Wegmarken vorher schriftlich festzuhalten. Und dann gibt es Sonderf\u00e4lle. So startet in diesem Jahr Alisha Biondas Steampunk-Reihe, in der auch mein Roman \u201eArgentum Noctis\u201c erscheinen wird. Band 1 wird eine Anthologie sein, in der die in der Reihe geplanten Romane mit einer eine Art Prolog vertreten sind. So ein Prolog ist etwas ganz Besonderes, weil er zwar ein Teil des Romans sein soll, aber sowohl die Geschichte selbst als auch der Roman v\u00f6llig unabh\u00e4ngig voneinander zu lesen sein m\u00fcssen. Zugleich soll der Prolog f\u00fcr den Leser des Romans einen deutlichen Gewinn darstellen. Um so etwas zu schreiben, muss man nat\u00fcrlich vorher einige konzeptionelle Vorarbeit leisten. Allgemein sehe ich Kurzgeschichten als eine eigene Kunstform an. Es gibt wenig Platz f\u00fcr \u201eFleisch\u201c am Plotger\u00fcst. Charakterentwicklung, ausgefeilte Hintergr\u00fcnde und viele kleine Schritte zum Finale fallen weg. Die Handlung ist entweder sehr einfach &#8211; besteht oft nur aus einer Idee &#8211; oder muss sehr knapp transportiert werden. Eine Kurzgeschichte zu schreiben kostet aus diesem Grund wenig Zeit und kann eine Idee kurz und knapp auf den Punkt bringen. Die K\u00fcrze bringt es aber auch mit sich, dass der Leser wenig Zeit bekommt, die Protagonisten kennenzulernen. Die emotionale Bindung, wie man sie von Romanfiguren kennt, bleibt deshalb weitgehend aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Hast Du die Beitr\u00e4ge von Dir passend in der Schublade gehabt, oder hast Du nach der Ausschreibung des Themas Dich von selbigem inspirieren lassen und an die Tastatur gesetzt?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Mit Ausnahme von \u201eIndigo\u201c, die in \u201eSchattenversuchungen\u201c erschienen ist, habe ich jede Geschichte extra f\u00fcr den jeweiligen Anlass geschrieben. Allgemein habe ich wenige Geschichten fertig in der Schublade, weil ich meine zur Verf\u00fcgung stehende Zeit meistens in Romane investiere. In der Schublade habe ich h\u00f6chstens ein paar fertige Plots.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Alisha versieht ihre B\u00fccher ja auch regelm\u00e4\u00dfig mit passenden Originalinnen-llustrationen. Hast Du die Bilder vorher gesehen, hattest Du Kontakt zum K\u00fcnstler? Inspiriert ihr euch da vielleicht auch gegenseitig?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Bei ein paar B\u00e4nden &#8211; also zum Beispiel den \u201eDark Ladies\u201c oder den in diesem Jahr erscheinenden \u201eDunklen Pfaden\u201c &#8211; war es ja Teil des Konzeptes, dass die Autoren nach bestehenden Bildern schreiben. Das ist nat\u00fcrlich ganz besonders reizvoll, weil Alisha Bionda damit ihren Autoren eine bestimmte Richtung vorgibt ohne sie wirklich einzuschr\u00e4nken. Direkten Kontakt mit den Illustratoren hatte ich jedoch nicht; wir arbeiten also weitgehend unabh\u00e4ngig voneinander.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Mit \u201eMasken der Sinnlichkeit\u201c hast Du, nach den erotisch angehauchten Fantasy-Kurzgeschichten in \u201eSuccubus\u201c, in der Reihe \u201eARS AMORIS\u201c Deinen ersten erotisch-phantastischen Roman vorgelegt. Wie kamst Du auf Dein Thema?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Das ist schwer zu rekonstruieren. Als Alisha mir angeboten hat, einen Roman zu ihrer Reihe beizusteuern, habe ich mir zun\u00e4chst \u00fcberlegt, welche Art von Geschichte ich in welcher Epoche reizvoll finden w\u00fcrde. Da kam ich relativ schnell auf die Zeit des Sonnenk\u00f6nigs, des Karnevals in Venedig etc. Au\u00dferdem sollte es geheimnisvoll zugehen; in mehrfacher Hinsicht sollten die Dinge nicht so sein, wie sie zu sein schienen. Au\u00dferdem wusste ich, dass ich bestimmt keinen Vampir-Roman schreiben wollte. Bei meinen Recherchen fiel mir sehr schnell der despotische Herzog Carl Eugen von W\u00fcrttemberg auf. Er war nicht nur einer der despotischsten und dekadentesten F\u00fcrsten aller Zeiten, sondern fuhr auch regelm\u00e4\u00dfig zum Karneval nach Venedig. Einmal sogar unter geheimnisvollen Umst\u00e4nden\u2026 Und pl\u00f6tzlich hatte ich das Bild von der kr\u00e4nklichen Vanadis, der Hauptfigur von \u201eMasken der Sinnlichkeit\u201c, vor Augen, die eines Tages tr\u00e4umend in einem Kr\u00e4utergarten sitzt. Den Rest hat sie mir dann erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>War es f\u00fcr Dich als erkl\u00e4rtem High-Fantasy-Freund nicht schwierig, das Sub-Genre zu wechseln?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Ich denke es w\u00e4re schwerer f\u00fcr mich gewesen, in einer anderen High-Fantasy-Welt zu schreiben. Gerade bei Fantasy sollte meines Erachtens auch die \u201eGrundstimmung\u201c, die die jeweilige Welt hat, transportiert werden. Da den richtigen Ton zu treffen, ist nicht leicht. Wenn man gleich das Genre wechselt, ist dieses Problem weitgehend aus der Welt. Und nat\u00fcrlich ist es auch immer reizvoll, sich an anderen Genres auszuprobieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Mir fiel auf, dass Du im Gegensatz zu anderen Verfassern den Bereich der Sexualit\u00e4t im Roman eher dezent, sehr unterschwellig, hast einflie\u00dfen lassen. War das so geplant, gab es hier Vorgaben, oder warst Du ganz frei beim Fabulieren?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Das Gro\u00dfartige bei Alisha Biondas Reihen ist unter anderem die Freiheit, die man als Autor genie\u00dft. Ich hatte also keinerlei Einschr\u00e4nkungen. An der \u201eARS AMORIS\u201c-Reihe hat mir besonders gefallen, dass jeder Band eine v\u00f6llig andere Art hat, mit phantastischer Erotik umzugehen. Durch ihren Facettenreichtum stellt die Reihe deshalb eine Art \u201eGesamtkunstwerk\u201c dar. Wer \u201eSuccubus\u201c gelesen hat wei\u00df ja auch, dass ich durchaus \u201edeutlicher\u201c in meinen Texten werden kann. In diesem Fall habe ich mir aber selbst die Herausforderung gestellt, einen anderen Ansatz zu verfolgen. Erotik spielt sich in erster Linie im Kopf ab. Man kann sie mit Beschreibungen sexueller Handlungen darstellen &#8211; man kann aber auch versuchen, die Erotik also das, \u201ewas zwischen zwei Menschen knistert\u201c, direkt einzufangen. Und dabei geht es gar nicht um den eigentlichen Akt. Es geht um N\u00e4he, Macht, St\u00e4rke, Sch\u00f6nheit, Hingabe, Demut und Bewunderung. Am Sch\u00f6nsten ist es nat\u00fcrlich, wenn es zudem um Liebe geht. In \u201eMasken der Sinnlichkeit\u201c zeige ich, wie unerotisch Sex sein kann, wenn die oben genannten Dinge fehlen. Und ich bem\u00fche mich zu zeigen, was alles Sex sein kann, wenn diese Dinge im \u00dcberma\u00df vorhanden sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>War das nicht ein Drahtseilakt, die Mischung richtig hinzubekommen, nicht zu sehr in die plakative Darstellung des Akts abzurutschen, sondern stimmungsvoll und einf\u00fchlsam zu bleiben?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Kompliment. Ich freue mich wirklich sehr, die Mischung richtig hinbekommen zu haben. Erfreulicherweise hat mich Vanadis sehr zielsicher gef\u00fchrt. Sie hat da eine sehr klare Auffassung ;o) Manchmal war es allerdings wirklich eine Herausforderung. Nicht nur bei der Darstellung von Sex, sondern auch bei der Darstellung der Liebe eines Wesens, das kein Mensch ist und sich auch nicht wie einer benehmen soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Was hat Dich an der erotischen Variante der Phantastik gereizt?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Erotik ist immer reizvoll und zeigt f\u00fcr mich eine ganz besondere N\u00e4he zur Phantastik. Schlie\u00dflich bieten phantastische Wesen ja ganz neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr erotische Ideen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Ist das nicht oft auch der Versuch, mit Schl\u00fcpfrigkeiten oder deutlichen Sexszenen aufzufallen und so Leser anzuziehen?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Das w\u00fcrde ich nicht so sehen. Wenn jemand ausdr\u00fccklich erotische Phantastik lesen m\u00f6chte ist das meines Erachtens ebenso legitim als wenn er High Fantasy, Zombie-Geschichten, Krimis oder Telefonb\u00fccher lesen m\u00f6chte. Es ist ein eigenes Genre, das nat\u00fcrlich auch seine eigene Berechtigung hat. Ich habe auch in B\u00fcchern, die nicht explizit erotisch sind, nichts gegen gut gemachte Sexszenen &#8211; solange sie zur Story passen. Viel schlimmer, als seinen Romanen mit unmotivierten Sexszenen das Pr\u00e4dikat \u201eerotisch\u201c einzubringen finde ich die Tendenz, dem angeblichen Publikumsgeschmack hinterherzuschreiben. Autoren sollten ihre eigenen Geschichten erz\u00e4hlen, sonst werden ihre Texte seelenlose Massenware.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Was ist von Dir in n\u00e4chster Zeit zu erwarten?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Ich habe Einiges vor: Im Augenblick schlie\u00dfe ich gerade meinen Roman \u201eArgentum Noctis\u201c ab, der im Dezember erscheinen wird. Es handelt sich um den eben schon erw\u00e4hnten Steampunk-Roman. Er erscheint bei Fabylon als Band 3 in Alisha Biondas Reihe \u201eSteampunk\u201c. Band 1 ist die im Juni erscheinende Anthologie \u201eSteampunk I\u201c, in der ein umfangreicher Prolog zum Roman enthalten ist. Au\u00dferdem bin ich an Alisha Biondas neuer Reihe \u201eOrion 311D\u201c beteiligt, die ab dem n\u00e4chsten Jahr bei p.machinery erscheinen wird. Hier bekomme ich die M\u00f6glichkeit, mich in einem meiner Lieblingsgenres auszutoben: Space Opera. Die Reihe erz\u00e4hlt moderne, temporeiche Science Fiction, die besonderen Wert auf Dark Fiction und Fantasy Fiction legt. Auch hier wird der erste Band eine Anthologie sein, in der Prologe zu den Romanen der Reihe erscheinen sollen. Band 2 und 4 werden durch meine Romane \u201eDas Herz des Kriegers\u201c und \u201eDie Welt der Klone\u201c bestritten. Zudem werde ich Alisha bei der Reihe als Redakteur unterst\u00fctzen. F\u00fcr 2013 sind dar\u00fcber hinaus zwei Episoden-Romane geplant, die in Kooperation mit Tanya Carpenter und Alisha Bionda entstehen werden. Die \u201eErben der Luna\u201c erscheinen in Alisha Biondas Reihe \u201eARS LITTERAE\u201c und sind mein erster Roman, den ich gemeinsam mit anderen Autoren schreiben werde. In \u201eEquinox\u201c setzen wir ein Grob-Expos\u00e9e des verstorbenen Autors Andr\u00e4 Martyna um. Das Buch wird also hoffentlich nicht nur sehr unterhaltsam, sondern zugleich ein Gedenkband sein, der zu Andr\u00e4s zweitem Todestag erscheint. Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit mit den beiden. Tja, und dann erscheinen in diesem und im n\u00e4chsten Jahr ein gutes Dutzend Anthologien, in denen ich vertreten bin. Dabei geht es quer durch alle Genres &#8211; von Sherlock Holmes bis Fantasy und von Horror bis Fun Fiction. Au\u00dferdem werde ich in diesem Jahr eine neue Kurzgeschichtensammlung f\u00fcr Fantasy-Buch.de herausgeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>Carsten Kuhr<\/h5>\n<p><strong>Vielen Dank, dass Du uns Rede und Antwort gestanden bist. Wir w\u00fcnschen Dir alles Gute.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h5>Guido Krain<\/h5>\n<p>Ich danke f\u00fcr das freundliche Interview.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Original: Phantastik-News.de Interview von Carsten Kuhr Guido Krain, Autor von Romanen wie \u201eElfenmond\u201c und \u201eCvon\u201c, gibt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1173"}],"collection":[{"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1173"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1175,"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1173\/revisions\/1175"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/krain.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}